„Eine fast normale Frau“ und „Baldur und wie seine Welt bellt“

Die Moderation und Begrüßung im Bürgerhaus Mettenhof erfolgte durch Christel Mirus-Bröer, der 1. Vorsitzenden des ´Förderverein für zeitgenössische Literatur NordBuch e.V.´, zur 1. Lesung im Rahmen des 11. Literaturfrühlings von insgesamt 3 Lesungen und einer Schreibwerkstatt.

Zu: Eine fast normale Frau las dieAutorin Uta Franck aus dem neuen Roman einige Passagen, den sie als Nachfolge ihres ersten Buches „Ein fast normales Paar“ geschrieben hat und aus Hessen am weitesten zu dem besonderen Ereignis angereist war. Der Roman „Eine fast normale Frau“ handelt von einer Frau, die in der Ehe einige Schwierigkeiten mit ihrem Mann hatte und daher eine Trennung wagte. Sie fasste Mut und begann mit dem Schreiben, wodurch sich ein erfolgreiches neues Leben und Anerkennung ergeben hat, die sie durch die Verächtlichmachun g des Mannes so schmerzlich vermisste. Biografisches: Uta Franck aus Kelkheim, ursprünglich Schleswig-Holsteinerin und in Meldorf geboren, studierte in Kiel, Köln und Frankfurt Biologie, Geografie und Germanistik. Dreißig Jahre lang arbeitete sie als Lehrerin am Dr. Richter Gymnasium in Kelkheim. Preise und Veröffentlichungen: mehrere Gedichtbände, Märchen- und Sagenbücher und Romane. Sie leitete die Kelkheimer Autorengruppe. 2006 wurde ihr der Kulturpreis der Stadt Kelkheim verliehen.

In der Pause konnten sich Autorinnen und Gäste bei Kaffee und Kuchen und Getränken erfrischen. Alsdann wurde die junge Autorin und Tierärztin Sünje Meyer vorgestellt. Sie ist in Flensburg geboren, lebt in Kiel, 3 Kinder, schreibt seit 1988 Prosa und Lyrik. Einige Veröffentlichungen sindin den Anthologien Fundstücke 2019, 2023 unter anderen. Absolvierte Lesungen: Literaturhaus Schleswig-Holstein in Kiel, Kulturzentrum Hansa 48, Hof Ackerboom u.a. Sünje Meyer las aus ihrem dem Buchprojekt von „Baldur und wie seine Welt bellt“ spannend, amüsant und erlebnisreichvon der Geschichte eines jungen Welpen und dessen neuer Besitzer – ein Steuerberater – die zusammen einige Besonderheiten erleben konnten.

Mit der Stimme des kleinen Welpen und des Steuerberaters ergab sich eine entzückende und interessante Erzählung mit kleinen versteckten Tipps für künftige Hundebesitzer, die guten und beliebtesten Paar Schuhe besser wegzustellen oder zu verschließen, wenn der kleine Hund für eine kurze Zeit sich selbst überlassen ist, weil man gerade zu tun hat.

Die Gäste applaudierten begeistert. Im Anschluss konnten Fragen gestellt werden, die beide Autorinnen gern beantwortet haben. Damit haben die Besucher zur Lesung des 11. Literaturfrühlings einen unterhaltsamen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen im Bürgerhaus Mettenhof verbringen können. Christel Mirus-Bröer verabschiedete Gäste und Autorinnen und sie wies auf die weiteren Lesungen und Veranstaltungen zum Literaturfrühling hin.

©Ch. M.-B.