Zur Lesung von „Liebe, Freiheit und Hoffnung“ am 28. 3. im Literaturhaus Schleswig-Holstein
Nachdem Mitglieder in einem atmosphärisch guten Zusammentreffen die Belange des´Förderverein für zeitgenössische Literatur NordBuch e.V.´ besprochen, verlesen und diskutierten, wurden zur Lesung einige Autorinnen und Autoren mit ihren Geschichten und Gedichten vorgestellt. Das Publikum wartete bereits. 
Die Lesung begann um 16. 30 Uhr zur Begrüßung der Gäste mit einem Musikstück von
Simone Arnold
Nach Ankündigung vonSibylle Hallberg
las der Autor Henning Schöttke
aus Kronshagen bei Kiel, der mit einem neuen und amüsanten Beitrag das Publikum erfreute.
Es folgte Sabine Muchow, Bad Homburg, s
sie unterhielt mit zwei kurzen spannend wie humorvollen Geschichten „Selbst gebackene Nachbarn“ und „Können Wahlplakate lügen?“
Gerda Brömel, Mönkeberg, die aus ihrem Kurzgeschichten-Band „Das Limit“ die eGeschichte „Der Fotograf“ las. In dieser Geschichte erinnert sich ein Fotograf an ein besonderes Foto, das für seinen Erfolg als Künstler entscheiden gewesen war. Hanna Dunkel, Kriftel in Hessen,
stellte aus dem Roman„Dodo“, 2025 im Verlag Ralf Liebe erschienen, die Familiengeschichte„Ratekau im November 1916“ vor, in der ein Fischer verschollen war.Doch seine Frau glaubte, dass er wiederkomme und hat immer das Haus geputzt.Sie, Berta, betete jeden Abend das der Krieg bald vorüber sein möge.

Uta Franck,
aus dem hessischen Kelkheim hatte aus ihrem Roman „Eine fast normale Frau“ von Maren gelesen, die kurz vor einem Zusammenbruch, den sie kommen fühlt, sich vor ihrem Ehemann in eine eigene kleine Wohnung am Liederbach rettet. War sie früher hauptsächlich Hausfrau, so fängt sie nun neben ihrem Beruf als Lehrerin an zu schreiben. Sie lernt auch einen anderen Mann kennen … Durch ihre Bücher und Lesungen, durch ihre Freundinnen und Freunde und durch Liebesabenteuer gewinnt sie ihr seelisches Gleichgewicht zurück und kann wieder mit Freude und Zuversicht leben. Man könnte meinen, das nachfolgende ausgewählte Zitat bekräftigt ihre Lebensvorstellung. „Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit. Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut.“ (Perikles)
Wolf-Ulrich Cropp
hatte seinem Beitrag „Hoffnung in der Wüste?“ aus unserer Anthologie „Ins Land der Hoffnung“, mitgebracht. Sie lagertenin der Wüste, stapften durch den heißen Sand. Er las vom Schweigen in der Einsamkeit und seinen Gedanken: Wer die Gunst des Schicksals sucht, muss auch Tränen tragen und von der Hoffnung, die ihm eine Lerche singt. 
Maria Lange-Otto erzählte von dem Gefüge in Stadt und Land, über Lob und Hoffnung,
die sich bei abendlichem Treffen knüpfen lassen und von dem Weitergeben, das man wissen kann, was zu tun ist.
Gudrun Thomas-Feuker
hatte 3 Gedichte gegliedert, zum Thema „Liebe „das Gedicht „Geburtstag“ gelesen und zum Thema “ Freiheit“ das Gedicht„Flucht“ sowie zum Thema „Hoffnung“ das Gedicht “ Der Sand“. Nach dem Lesen mit gut gewählten und unterschiedlichen Textbeiträgen
sang und spielteSimone Arnold auf der Harfe ihre Lieder. Die Gäste applaudierten den Autor/-innen und der Musikerin. Sie konnten sich in der Pause und nach der Lesung mit Getränken, Kaffee und Kuchen stärken und den Heimweg antreten. 

von re. n. li.: Christel Mirus-Bröer, Gudrun Thomas-Feuker, Sabine Muchow, oben Maria Lange-Otto, Sibylle Hallberg, Hanna Dunkel, Simone Arnold, Gerda Brömel, Uta Franck Wolf-Ulrich Cropp, Ingo Mirus.